Sales-Lentz : Eine Erfolgsstory
Jos Lentz liebte den Fussball. Und vor allem seine Mannschaft, den Progrés Niederkorn. Damals hatte kaum jemand das Glück ein Auto zu besitzen. Kaum jemand, ausser Jos Lentz. Mit seinem Lastwagen organisierte der Fussball begeisterte Weizenhändler an den Wochenenden den Fantransport zu den Auswärtsspielen. Auch an den spielfreien Tagen sorgte das Organisationstalent für Ablenkung und Unterhaltung: mit seinem Laster, einem robusten Dodge, bot er für Familie und Bekannte Ausflüge an die belgische Küste an.
Vom ersten Bus zur Busflotte
Weil die Anzahl der Kunden ständig zunahm, beschloss der Weizenhändler 1948 einen richtigen Bus zu erwerben. Mit dem Bedford übernahm er den Transfer der Schmelzarbeiter zwischen Sanem und Differdingen, eine Strecke die 1949 erste offizielle Buslinie des Südens wurde. Kurze Zeit später wurde der Transferservice auf die Escher Schmelzen ausgeweitet. Der Erwerb eines zweiten Busses ermöglichte die erste Verbindung zwischen Bascharage und Luxemburg. 1961, kurze Zeit nachdem Jos Lentz Tochter Agnès, Henri Sales geheiratet hatte, gründete das Paar das Transport- und Reiseunternehmen Voyages Henri Sales-Lentz.
Im Laufe der sechziger Jahre wurden der Fuhrpark und das Unternehmen langsam aber sicher vergrössert. 1965 eröffneten Agnès und Henri Sales ihr erstes Reisebüro in Bascharage. 1967 feierte das Unternehmen die Eröffnung des ersten Reisebüros in der Hauptstadt, 1979 folgte ein Reisebüro in Mersch. Vorangetrieben wurde der Expansionsprozess vor allem durch die übernahme der Transportunternehmen Lux (1969), Ruppert (1975) und Hoffmann (1978).
Dynamik und Innovation
In den siebziger Jahren nahm Sales-Lentz zusätzlich Flugreisen in sein Programm auf. Auch kombinierte Reisen sowie Kreuzfahrten gehörten ab sofort zum breit gefächerten Angebot. 1996 zog das Unternehmen in die Industriezone Bascharage-Bommelscheuer um. Bereits drei Jahre vor dem Umzug nach hatten Marc und Jos Sales das Ruder des Firmenschiffs übernommen. Die ultramoderne Firmenniederlassung bewies sich als perfekter Nährboden für dynamische Innovation und zielstrebigen Fortschritt: mit der übernahme einer Vielzahl luxemburgischer Reiseunternehmen schritt das Firmenwachstum voran. (François Frisch (2001), der Agentur Travel Pro (2001), Voyages Albatros, Voyages RTB, Bartholmé Autocars (2002), Voyages Peélican (2004), Ross Troine Autocars und Taki-Talà (2006)) Wie Pilze schossen allmählich neue Reisebüros aus dem Boden: Reisebüro Esch-Alzette 1989, Reisebüro City Concorde 1995, Reisebüro Düdelingen 1997, Reisebüro Luxemburg-Gare, Reisebüro Ettelbrück, 1998, Reisebüro Knauf in Huldingen 1999, Call Center und Reisebüro Cora Messancy 2000, Reisebüro Cactus Bascharage und Reisebüro Grevenmacher 2001, Reisebüro Strassen, Reisebüro Remich und Premium in Luxemburg 2003, Reisebüro Auchan Kirchberg und Auchan Mont St Martin 2003, Reisebüro Cloche d’Or 2004.)Ausserdem wurde 2001 das Kreuzfahrtbüro Cruisopolis in das Unternehmen eingegliedert. Parallel dazu wurde ein übersichtliches Internetportal ins Leben gerufen. Flibco.com und Night Rider trugen zur wachsenden Beliebtheit bei.
Sales-Lentz ist heute aus der luxemburgischen Reisewelt nicht mehr wegzudenken. Heute umfasst das Unternehmen 230 Linienbusse, 32 Touristenbusse und 70 Kleinbusse. Bei Sales-Lentz ist man stolz. Und man freut sich schon jetzt auf eine aussichtsreiche Zukunft.









