Pressemitteilungen
Den Schulweg sicherer gestalten.
Wie können wir den Schulweg sicherer gestalten? Dieses Thema war am 22. September Schwerpunkt des zweiten Sales-Lentz Transport Symposiums.
Unter der Schirmherrschaft des Ministers für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur Claude Wiseler, lud das Reise- und Transportunternehmen Sales-Lentz am 22. September zur zweiten Auflage seines Transport Symposiums ein. Ziel des Transportunternehmens sei es nicht nur Menschen von A nach B zu transportieren, so Associé Gérant Jos Sales, sondern auch konstruktive Ansätze und Gedanken zu den unterschiedlichen Aspekten des Transportbereiches zu liefern.
Im Namen des Ministers Claude Wiseler begrüβte John Weicherding, Inspecteur Principal 1er Rang, die Initiative des Transportunternehmens. Für den Transportbereich sei diese Veranstaltung von bedeutendem Interesse, so Weicherding.
Nachdem im letzten Jahr das Thema Umweltschutz im Vordergrund stand, befasste sich die diesjährige Ausgabe des Symposiums mit dem Thema „Der Schulweg“. Welche Möglichkeiten des Schülertransportes gibt es und wie können wir die Kinder für tägliche Verkehrsgefahren sensibilisieren? Fünf Experten aus den Bereichen Verkehrsplanung, Psychologie sowie Verkehrsrecht lieferten interessante Fakten, Analysen, Ansätze und Lösungen.Eigenständige Mobilität fördern
Aufgrund aktueller Studien waren sich alle Referenten darüber einig, dass eine eigenständige Mobilität der Kinder sehr wichtig sei. Der aktuelle Trend, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen wurde dagegen weitgehend kritisiert. Wer zu Fuβ zur Schule gehe, würde nicht nur wertvolle Eindrücke sammeln, sondern auch wichtige Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen und dem sehr verbreiteten Übergewicht entgegen wirken. In diesem Zusammenhang veranschaulichte François D’Onghia, Administrateur Délégué des C.P.A.T.S die Vorteile des Pedibus Projektes. Unter der Aufsicht freiwilliger Eltern bringe dieser Service die Kinder von markierten Sammelstellen zur Schule. Um den Schulweg möglichst sicher zu gestalten sei es zudem empfehlenswert Schulwegpläne auszuarbeiten und Gefahrenstellen hervorzuheben, so Juliane Krause, Expertin im Bereich Schulwegsicherheit.
Sicher mit dem Bus zur Schule
Ebenfalls ausführlich beleucht wurde der Aspekt des Busfahrens. Zum sicheren Verhalten im Bus sowie zur Verminderung des Vandalismus sei eine adäquate Mobilitäts- und Sicherheitserziehung unbedingt erforderlich, so die Experten. Durch die Busschule könne das Verkehrsbewusstsein der Schüler gestärkt und sensibilisiert werden. Eine kurze Dokumentation der Sales-Lentz Busschule konnte den positiven Impakt dieses innovativen Verkehrsprojektes belegen. Thierry Fehr, Commissaire Divisionnaire Directeur de l‘UCPA et de l‘UCPR, erläuterte seinerseits in einem interessanten Vortrag die verkehrsrechtlichen Eckpfeiler des Schülertransportes und des Schulwegs. Anhand von konkreten Praxisbeispielen aus luxemburgischen Gemeinden vermittelte Adrien Stolwijk, Administrateur und Diplom Ingenieur von Schroeder & Associés, am Ende der Veranstaltung aufschlussreiche Richtlinien zur optimalen Organisation des Schülertransportes.
Nach interessanten Vorträgen und einer Vielzahl innovativer Denkansätze zeigten sich die Verantwortlichen von Sales-Lentz über die zweite Ausgabe des Transport Symposiums zufrieden und zogen eine positive Bilanz. Bereits jetzt freut man sich auf die dritte Ausgabe des Symposiums.
Weitere Informationen zum Symposium sowie alle Präsentationen der Referenten finden Sie unter http://symposium.sales-lentz.lu











